Claudia Jung zeigt Herz – und zwar für Tiere! 04. Oktober Welt-Tierschutz-Tag

Claudia Jung ist nicht nur Schlagersängerin und Schauspielerin, sie setzt sich auch für den Lebensraum von Tieren ein.

Als aktive Tierschützerin ergriff Claudia Jung Mitte August mit einem Thread auf Facebook das Wort, um auf die immer noch in Deutschland lebenden Wildtiere in Zirkussen hinzuweisen. Denn immer noch, wie selbstverständlich, gehören wilde Tiere zum Zirkusleben dazu.

Diese Zeiten sind augenscheinlich in Deutschland nicht vorbei. Die Niederlande, Belgien, Dänemark, Norwegen, Österreich, bald auch Großbritannien, setzen „Wildtierverbote“ in Zirkussen durch. In Deutschland sagen zwar immer mehr Stadträte Nein zu Löwe & Co. im Zirkus. Eine artgerechte Haltung dieser Tiere sei im Zirkus „praktisch nicht möglich.“

Allerdings kämpfen viele Zirkusbetriebe zurzeit mit allen legalen Mitteln gegen die Verbotswelle. Der Zirkus Krone setzte sich zum Beispiel juristisch in Darmstadt gegen die Weigerung der Stadt durch, mit ihm einen Nutzungsvertrag über ein Gelände zu schließen. In Chemnitz ließen Richter Auftritte von Elefanten und Giraffen in einem Zirkus zu. Grund: Die Verbote schränkten die Freiheit der Dompteure ein, einen legalen Beruf auszuüben.

2014 thematisierte Claudia Jung die Ansiedlung von Wölfen! „Wir haben kein Recht, Tiere zu verbannen oder gar auszurotten,“ schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite und forderte die bayerische Staatsregierung auf, die natürlich Umwelt der Wölfe zu schützen! Claudia Jung: „Einst vom Menschen geschätzt und verehrt wurden ihm sogar Märchen gewidmet. Doch die zunehmende Besiedlung und die damit verbundenen Ausweitung der Agrarflächen mit Weidewirtschaft liesen den Wolf zum gefürchteten und gehassten Feind, der in unserer Welt keinen Platz mehr hatte, werden.“

Im Juni 2013 „legte“ sich Claudia mit der bayerischen Staatsregierung an und verwies darauf, dass es ist an der Zeit sei, dass „wir der fast ausgerotteten Katzenart, dem Luchs, endlich die Chance auf ein wirkliches Comeback bieten müssen und alle Anstrengungen zu ihrem Schutz unternehmen – wie es eine EU-Richtlinie übrigens auch ausdrücklich von den Mitgliedsstaaten fordert“. Sie forderte Ministerpräsident Seehofer, den damaligen zuständigen Staatsminister Brunner sowie alle Beteiligten auf kommunaler Ebene daher auf, den Luchs in Bayern auch auf politischem Wege zu schützen.

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Am 4. Oktober, dem Welt-Tierschutztag, informieren Tierschutzorganisationen aus aller Welt über aktuelle Tierschutzbelange. Macht Gebrauch davon!

Claudia Jung ruft weiter dazu auf: „Machen Sie weiter – machen Sie mit! Ohne das Engagement von Ehrenamtlichen ist Tierschutz kaum denkbar. Dafür danke ich Ihnen von ganzen Herzen. Auch ich werde weiterhin meine Stimme für das Wohl der Tiere einsetzen und für ihr Recht auf ein artgerechtes Leben kämpfen.“
Dem schließen wir uns doch gerne an!

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